Liebe Ruderer,

am 14.06. ist unser Vereinsgelände an die Hundertschaft der Polizei "verliehen". Ein Training ist daher zwischen 8 und 16:30 Uhr nicht möglich.

Ab 17:30 findet dann unser grosses Achterrudern statt, daher wird es auch da zu Einschränkungen des Trainingsbetriebes kommen. Wir bitten Euch daher darum, dass aufgrund der grossen Anzahl der angemeldeten Achterruderer das An- und Ablegen der Trainingsboote nur dann erfolgen kann, wenn die Achter gerade auf dem Wasser sind. Danke für Euer Verständnis.

Teil 1

Wir kennen die Geschehnisse vom Aasee, vom Kanal und natürlich von unseren Bootsstegen: Die Menschen nehmen sich für ihr individuelles Freizeitverhalten den öffentlichen Raum und natürlich auch den Bereich, den sie, auch wider besseres Wissen, für öffentlich halten. Nicht selten kommt es dann zum Interessenkonflikt mit anderen Nutzern, Anwohnern oder Eigentümern. Seit dem wir den neuen Bootssteg in Hiltrup haben, hat sich die Fremdnutzungssituation deutlich verschärft. Es geht nicht um Flaschen, Unrat und Kondome, die am Steg gefunden wurden, es geht um das Betreten und Nutzen als Liegefläche, um Modelboote fahren zu lassen, eine Einsetzmöglichkeit für motorbetriebene Schlauchboote, Stand-Up-Paddler oder Kajaks zu haben oder seine Hunde spielen und schwimmen zu lassen. Kommt man als Ruderer zum Steg, muss man sich als „Hauseigentümer“ für die eigene Nutzung entschuldigen und erntet wenig Verständnis. Als Antwort haben wir in den letzten Wochen u. a. diese Sprüche erhalten:


Kooperation des Schlaun-Gymnasiums mit ARC zu Münster trägt Früchte

Dirk Schulte-Wörmann, Sportlehrer am Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasium in Münster, hatte die Idee: Warum nicht den Sportunterricht, der traditionell im Fach Rudern beim Akademischen Ruderclub (ARC) zu Münster stattfindet, durch eine Leistungsgruppe ergänzen?
Gesagt, getan! Im Frühjahr wurden fünf junge Enthusiasten der Jahrgänge 2000/01 „rekrutiert“ und eine Leistungsgruppe gebildet mit dem Ziel, das „Schlaun“ nach Jahren der Abwesenheit auf Ruderregatten wieder erfolgreich zu repräsentieren. Unterstützt wurde das Projekt durch den ARC zu Münster. Mit Michael Herzog, einem ehemals erfolgreichen Rennruderer, wurde schnell ein erfahrener Trainer gefunden. Der Auftrag: Mission Impossible! Ausbildung vom „Anfänger“ zum „Profi“ in nur drei Monaten.

Nun ist nach dem Steg auch die Böschung endlich fertig. Leider hat sich das aufgrund der großen Auslastung der beteiligten Betriebe etwas hingezogen.

Aber: Was lange währt wird endlich gut!!!! Es gibt sehr viele positive Rückmeldungen über die neue Steganlage und große Freude darüber, dass man endlich trockenen Fußes an- und ablegen kann.

Von Udo Weiss

Dieses Wochenende sind unsere Ruderinnen und Ruderer wieder in Halb-Deutschland unterwegs. Was kaum jemand bedenkt, ist die logistische Leistung (Transfer der Athleten, Unterbringung, Verpflegung, Trainerbegleitung, Bootstransport u. v. a. m.) die der ARC zu Münster zu stemmen hat.