Früh war´s - nach dem Tanz in den Mai. Kalt war´s - 6 Wochen nach Frühlingsbeginn. Und schöööön war´s, am Mai-Feiertag mit rund 30 Ruder*innen aus Hiltrup und Mauritz gemeinsam in fünf Booten vom Dreier bis Achter in südliche Richtung zu rudern.

Unser Ziel war der befreundetet Ruderverein Senden 1993 e.V., ganze 13 km den Kanal runter. Das Treffen am 1. Mai hat mittlerweile zehnjährige Tradition und wir sind der Einladung gern gefolgt. Um halb elf ging es los. Die Frische des Morgens war durch die Bewegung schnell in Wärme umgewandelt und hatte den klaren Vorteil, dass der Sekt nicht gekühlt werden musste. Das Verpflegungs-Päuschen im Naturschutzgebiet Venner Moor tat gut, ließ aber nicht das Buffet in Senden erahnen, was uns erwarten sollte.

Pünktlich zur Mittagszeit haben wir am Sendener Steg angelegt und sind mit großem, freundlichem Hallo von den benachbarten Ruderkameraden empfangen worden. Die anderen Gäste aus dem Münsterländer Süden - Lüdinghausen - waren auch schon dort. Nachdem die kalten Glieder einmal durchbewegt waren, haben wir uns im warmen Clubhaus toll empfangen gefühlt. Der Grill wurde gleich angeschmissen, sodass Hunger schnell gestillt und Durst mit einem Frühschoppen-Bierchen oder Glühwein (auch Softgetränken) erfolgreich gelöscht werden konnte.

Es war sehr kurzweilig mit netten Gesprächen in gemischten Runden und schwups war schon so viel Zeit vergangen, dass wir nach Kaffee und einer köstlichen Auswahl an Kuchen unser Säckerl wieder gepackt haben. Vorher haben wir den schönen Tag noch mit vielen Gruppenfotos festgehalten. Als Gastgeschenk hat Mechthild einen Brombeerstrauch übergeben und in einem wichtigen Nebensatz erklärt, wir würden nächstes Jahr zur Ernte wiederkommen – so soll es wohl sein.

Wir haben uns gefreut, dass wir trocken geblieben sind, als wir gegen 16 Uhr wieder am Heimatsteg angekommen waren. Und der ein oder andere hat zu Hause bestimmt noch warme Kaffeespezialitäten und heiße Duschen genossen.

Riemen und Dollenbruch und bis zum nächsten Mal.